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Großfeuer zerstört Wohnhaus in Brekendorf: Acht Menschen verlieren ihr Zuhause

  • Autorenbild: Nico Hessel
    Nico Hessel
  • 14. Nov. 2025
  • 2 Min. Lesezeit

Ein Knall im Kinderzimmer und wenig später stand das Haus in Flammen: Diesen Albtraum erlebte am Freitagabend eine Familie in Brekendorf.


Ein ausgedehntes Feuer hat am Freitagabend das Zuhause von acht Menschen in der Straße Grevensberg in Brekendorf zerstört. Nach Angaben von Amtswehrführer Frank Schröder nahm das Unheil gegen 18.20 Uhr in einem Kinderzimmer seinen Lauf.

Das Kind hatte im Obergeschoss einen lauten Knall gehört und seine Eltern verständigt. Diese versuchten noch zu löschen, mussten aber wenige Augenblicke später feststellen, dass sich der Brand im Dach rasend schnell ausgebreitet hatte.


Dach brennt beim Eintreffen der Feuerwehr lichterloh

Als sie die Feuerwehr verständigten, soll der Dachstuhl bereits teilweise in Flammen gestanden haben.

Die wenig später eintreffenden Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Brekendorf sahen sich neben dem Großfeuer noch mit einem weiteren Problem konfrontiert. An der Brandstelle im Aussenbereich des Ortes gab es keine ausreichende Löschwasserversorgung.


Kaum Löschwasser: Feuer greift auf Anbau über

Daher mussten die Feuerwehren zwei Schlauchleitungen über eine lange Wegstrecke von einem fast zwei Kilometer entfernten Hydranten aus dem Ort und von einer Zisterne zum Brandort legen.

Währenddessen breitete sich das Feuer auch auf den Anbau aus. Dessen Dachstuhl stand kurz darauf ebenfalls in Flammen.


Vier Erwachsene und vier Kinder durch Feuer obdachlos

Die acht Bewohner des Objektes, bei denen es sich nach Angaben des Amtswehrführers um vier Erwachsene und vier Kinder handelt, hatten sich noch rechtzeitig ins Freie gerettet. Eine Frau erlitt aber eine Rauchvergiftung. Sie wurde, ebenso wie ein Feuerwehrmann, der sich an der Hand verletzt hatte, in ein Krankenhaus eingeliefert.


Teleskopmast der Rendsburger Feuerwehr im Einsatz

Trotz der schwierigen Wasserversorgung gelang es den über 50 Einsatzkräften, ein Übergreifen des Brandes auf einen mit Stroh gefüllten Schuppen zu verhindern und daraus noch mehrere Gasflaschen und Heizpilze zu bergen.

Um den Brand im teilweise eingestürzten Dachstuhl bekämpfen zu können, kam auch der Teleskopmast der Freiwilligen Feuerwehr Rendsburg zum Einsatz, mit dem von oben gelöscht wurde.


Brandstelle wird für weitere Ermittlungen beschlagnahmt

Das Haus samt Anbau wurde durch das Feuer allerdings vollständig zerstört. Die durch den Brand obdachlos gewordenen Menschen erlitten einen Schock und wurden vor Ort vom Rettungsdienst betreut. Anschließend kamen sie zunächst bei Freunden und Verwandten unter.

Am späten Abend rechneten die Einsatzkräfte damit, dass die Löscharbeiten noch bis in die Nacht andauern werden. Zur Klärung der Brandursache nahm schon während der Löscharbeiten der Kriminaldauerdienst die Ermittlungen auf. Für die weiteren Untersuchungen wurde die Brandstelle beschlagnahmt.


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