top of page

Totalschaden nach Autobrand: Wie ein doppelter Straßenname die Feuerwehr in die Irre führte

  • Autorenbild: Nico Hessel
    Nico Hessel
  • vor 3 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Großer Schreck für die Insassen eines VW-Busses am Sonntagabend, dem 26.04.2026: Bei der Fahrt in Richtung Silberstedt begann ihr Auto plötzlich zu brennen. Die Feuerwehr wurde zunächst zu einem falschen Einsatzort gerufen.


Mit dem Schrecken davongekommen sind die zwei Insassen eines VW Multivan am späten Sonntagabend auf der Strecke zwischen Jübek und Silberstedt, nachdem das Auto während der Fahrt plötzlich Feuer fing. Da zunächst ein falscher Einsatzort genannt wurde, ging wertvolle Zeit verloren – und das Auto brannte vollständig aus.


Gegen 21.45 Uhr waren der Fahrer des VW T5 Multivan und seine Beifahrerin nach ersten Erkenntnissen auf der L299 (Stadionstraße / Jübeker Weg) von Jübek aus in Richtung Silberstedt unterwegs. Während der Fahrt bemerkten sie dann, dass mit dem Fahrzeug etwas nicht stimmt und Rauch aus dem Motorraum drang.


Verwirrung um Einsatzort: Die Straße Hochmoor gibt es in Jübek und Silberstedt

Daher stoppten sie den Kleinbus am Straßenrand, verließen das Fahrzeug und alarmierten die Feuerwehr über den Notruf. Zunächst wurden die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Jübek alarmiert, da als Einsatzort die Straße Hochmoor in Jübek genannt wurde. Doch in dem Wohngebiet mitten im Ort konnten die Feuerwehrleute kein brennendes Fahrzeug entdecken.


Erst wenig später stellte sich heraus, dass sich der Brandort im Bereich der Gemeinde Silberstedt befindet. Auch dort gibt es eine Straße mit dem Namen Hochmoor, die direkt an die Landstraße zwischen den beiden Orten grenzt. Nur wenige Meter südlich dieser Kreuzung, aber rund drei Kilometer vom zuerst genannten Ort entfernt, stießen die Feuerwehrleute dann auf den mittlerweile lichterloh brennenden Kleinbus.


Glutnester unter dem Auto: Kran muss Kleinbus anheben

Aufgrund des geänderten Einsatzortes wurde auch die Freiwillige Feuerwehr Silberstedt nachalarmiert. Mit dem Wasser aus den Tanks der Löschfahrzeuge beider Wehren konnten die Einsatzkräfte die Flammen schnell eindämmen und ersticken. Zusätzlich war durch die Hitze und Funkenflug auch der Straßengraben in Brand geraten und musste abgelöscht werden.


Während die beiden Autoinsassen mit dem Schrecken davongekommen sind, brannte der VW Multivan vollständig aus. Da sich unter dem Fahrzeug nicht erreichbare Glutnester befanden, wurde ein Abschleppunternehmen mit einem Kranwagen angefordert.


Erst nach Anheben des ausgebrannten Fahrzeugwracks konnten die letzten Hitzequellen abgelöscht werden. Durch den Brand erlitt das Fahrzeug einen Totalschaden. Die Landesstraße war während der Löscharbeiten und bis zum Abschluss der Bergungsmaßnahmen für rund eine Stunde voll gesperrt.


Bildergalerie



bottom of page