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Schnee und Rückreiseverkehr sorgen für erhebliche Verkehrsbehinderungen im Kreis Schleswig-Flensburg

  • Autorenbild: Nico Hessel
    Nico Hessel
  • 5. Jan.
  • 1 Min. Lesezeit

Schleswig-Flensburg:

Zum Ende der Weihnachtsferien ist es am Wochenende auf den Straßen im Kreis Schleswig-Flensburg zu erheblichen Verkehrsbehinderungen gekommen. Hauptursachen waren der starke Rückreiseverkehr aus Dänemark sowie anhaltender Schneefall. Besonders betroffen war die Autobahn 7 als wichtigste Nord-Süd-Verbindung durch den Kreis.


Zwischen den Anschlussstellen Flensburg und Schleswig-Schuby kam es am Samstag immer wieder zu Staus und zeitweisem Stillstand. Bereits seit den Morgenstunden war das Verkehrsaufkommen hoch, am frühen Nachmittag verschlechterten winterliche Niederschläge die Fahrbahnbedingungen zusätzlich. Trotz laufenden Verkehrs bildete sich auf der A7 schnell eine geschlossene Schneedecke.


Auch abseits der Autobahn war die Lage angespannt. Auf Bundes-, Landes- und Kreisstraßen im gesamten Kreisgebiet kam es zu Verzögerungen. Ausweichstrecken, unter anderem die L317 zwischen Jarplund, Tarp und Schleswig, waren zeitweise stark belastet. Schnee und Glätte führten dort ebenfalls zu langsamer Fahrt.


Der Schneefall setzte sich damit fort, nachdem es bereits in den vergangenen Tagen wiederholt winterliche Niederschläge gegeben hatte. Bis Sonntagmittag wurden im Kreis Schleswig-Flensburg je nach Region fünf bis zehn Zentimeter Neuschnee gemessen, besonders im Bereich Tarp, entlang der A7 sowie rund um Schleswig.


In den Nachtstunden sorgten sinkende Temperaturen von bis zu minus sechs Grad für zusätzliche Glättegefahr durch festgefahrenen Schnee und gefrierende Nässe. Räum- und Streudienste waren im Einsatz, konnten angesichts des Verkehrsaufkommens jedoch nicht überall zeitgleich für freie Fahrbahnen sorgen.


Polizei und Behörden appellierten an Verkehrsteilnehmer, ihre Fahrweise den winterlichen Bedingungen anzupassen, mehr Zeit einzuplanen und Fahrzeuge vor Fahrtantritt vollständig von Schnee und Eis zu befreien. Auch zum Start in die neue Arbeitswoche wird im Kreis weiterhin mit schwierigen Straßenverhältnissen gerechnet.




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