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Sauna in Flammen: Haus in Tetenhusen nach Brand unbewohnbar

  • Autorenbild: Nico Hessel
    Nico Hessel
  • 14. Dez. 2025
  • 2 Min. Lesezeit

Ein Brand in der Sauna eines Einfamilienhauses in Tetenhusen hat das Gebäude unbewohnbar gemacht. Die Feuerwehr war mit 70 Kräften im Einsatz. Die Kriminalpolizei ermittelt zur Brandursache.


Am Mittwochvormittag, dem 29.10.25, ist in einem Einfamilienhaus in der Straße Blöcken in Tetenhusen ein Feuer ausgebrochen. Nachbarn bemerkten gegen 10 Uhr eine Rauchentwicklung aus dem Keller des Hauses und wählten den Notruf.


Im Untergeschoss des vollunterkellerten Gebäudes befindet sich eine Sauna, in deren Bereich der Brand entstand. Beim Eintreffen der Feuerwehr war bereits eine starke Rauchentwicklung sichtbar. Mehrere Trupps der Einsatzkräfte gingen unter schwerem Atemschutz in das Gebäude vor und fanden den Brandherd im Keller. Der Raum, in den die hölzerne Sauna eingebaut war, stand zu diesem Zeitpunkt in Vollbrand.


Feuer konnte rasch eingedämmt werden

Durch den Einsatz von insgesamt rund 70 Kräften der Freiwilligen Feuerwehren Tetenhusen, Kropp, Alt-Bennebek und Klein-Bennebek konnte das Feuer rasch eingedämmt werden. Die Löscharbeiten gestalteten sich jedoch schwierig, da sich in dem Holz der Sauna zahlreiche Glutnester befanden. Um diese vollständig abzulöschen, musste die Feuerwehr die gesamte Sauna unter Atemschutz demontieren und die Einzelteile im Freien ablöschen. Insgesamt wurden 12 Trupps unter Atemschutz bei den Lösch- und Aufräumarbeiten eingesetzt. Im weiteren Verlauf wurde die Rufbereitschaft der Feuerwehrtechnischen Zentrale aus Schleswig angefordert, um die benutzten Atemluftflaschen und kontaminierten Schläuche an der Einsatzstelle tauschen zu können.


Das Wohnhaus wurde durch die starke Rauchentwicklung erheblich in Mitleidenschaft gezogen und ist derzeit unbewohnbar. Die Bewohner befanden sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs nicht im Haus und blieben unverletzt. Ein Zeuge, der als Ersthelfer tätig war, erlitt eine leichte Rauchvergiftung und wurde vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht.


Der Löscheinsatz dauerte etwa dreieinhalb Stunden. Die Kriminalpolizei nahm noch während der Löscharbeiten die Ermittlungen zur Brandursache auf.


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