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Großeinsatz in Oeversee: Feuerwehr befreit Schwerverletzte nach Unfall auf der L317

  • Autorenbild: Nico Hessel
    Nico Hessel
  • vor 21 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 1 Stunde

Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Landesstraße 317 bei Oeversee sind am Dienstag drei Menschen verletzt worden, zwei davon schwer. Drei beteiligte Fahrzeuge wurden erheblich beschädigt. Die Strecke war über mehrere Stunden voll gesperrt.


Nach ersten Erkenntnissen der Polizei war eine 58-jährige Fahrerin eines Hyundai i20 aus Richtung Flensburg kommend in Richtung Oeversee unterwegs. An der Kreuzung im Bereich Augaard wollte sie nach links in die Straße Krokamp abbiegen und hielt ihr Fahrzeug an.


Eine schwangere 36-jährige Fahrerin eines nachfolgenden Hyundai Santa Fe erkannte die Situation offenbar zu spät und fuhr mit erheblicher Wucht auf den stehenden Wagen auf. Aufgrund des Abbiegevorgangs kollidierte der blaue Hyundai frontal mit einem entgegenkommenden Kia Niro, in dem ein 83-jähriger Mann am Steuer saß.


Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bot sich ein Bild der Zerstörung: Trümmerteile lagen über eine Strecke von rund 50 Metern verteilt und man musste zunächst davon ausgehen, dass mindestens eine Personen in ihrem Fahrzeug eingeklemmt ist. Die Feuerwehren Oeversee-Frörup, Tarp und Weding waren mit einem Großaufgebot im Einsatz. Da der Rüstwagen der Feuerwehr Tarp derzeit nicht zur Verfügung stand, wurde die Feuerwehr Weding mit zusätzlichem technischen Gerät nachalarmiert.


Die 58-jährige Fahrerin des Hyundai i20 wurde schwer verletzt und musste von der Feuerwehr mit technischem Gerät aus dem Fahrzeug befreit werden, hierfür mussten die Einsatzkräfte die Fahrertür heraustrennen. Der 83-jährige Fahrer des Kia erlitt ebenfalls schwere Verletzungen und klagte über Nacken- und Rückenschmerzen, weshalb er besonders schonend aus seinem Fahrzeug gerettet wurde, dazu entfernte die Feuerwehr das komplette Dach des Fahrzeugs.


Die 36-jährige Fahrerin des Hyundai Santa Fe wurde leicht verletzt. Sie konnte das Fahrzeug eigenständig verlassen und wurde am Unfallort von Feuerwehr und Rettungsdienst medizinisch versorgt und betreut. Alle drei Beteiligten wurden nach der Erstversorgung in Krankenhäuser nach Flensburg gebracht.


Insgesamt alarmierte die Rettungsleitstelle fünf Rettungswagen, zwei Notärzte und den organisatorischer Leiter Rettungsdienst des Kreises Schleswig-Flensburg nach Oeversee. Auch der Rettungshubschrauber Christoph Europa 5 landete an der Unfallstelle.


Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten wurde die L317 voll gesperrt – in Richtung Norden ab der Tankstelle „KARO“, in Richtung Süden ab dem „Historischen Krug“. Die Sperrung dauerte bis in den Nachmittag an, da auch ein Sachverständiger zur Klärung des genauen Unfallhergangs angefordert wurde.


Während des Einsatzes mussten Polizei und Feuerwehr zudem gegen Schaulustige einschreiten, die die Rettungsarbeiten filmten und fotografierten. Sie wurden von der Einsatzstelle verwiesen.


Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauern an.


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