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Großbrand bei Nord-Schrott: Tiefschwarze Rauchsäule über Flensburg

  • Autorenbild: Nico Hessel
    Nico Hessel
  • vor 3 Tagen
  • 1 Min. Lesezeit

Bereits zum zweiten Mal innerhalb eines halben Jahres ist es auf dem Gelände des Entsorgungsbetriebs Nord-Schrott in Flensburg zu einem Großbrand gekommen. Am Montagabend stand eine weithin sichtbare, tiefschwarze Rauchsäule über der Stadt.


Gegen 18.15 Uhr war der Brand im Bereich von gelagertem Elektroschrott ausgebrochen. „Als unsere Kameras den Brand gemeldet haben, waren die Flammen schon zu sehen“, sagte Nordschrott-Geschäftsführer Georg Müller. Nach Angaben der Feuerwehr brannten „etliche Kubikmeter Elektroschrott“, wodurch sich das Feuer rasch ausbreitete.

Mehrere Einheiten der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehren aus Flensburg und dem Umland sowie Unterstützung aus Dänemark waren im Einsatz. Auch das Technische Hilfswerk wurde hinzugezogen. Parallel wurden die brennenden Massen mit Baggern auseinandergezogen, um die Löscharbeiten zu unterstützen.


Die starke Rauchentwicklung führte zu einer Warnung der Bevölkerung über die NINA-App. Der Wind trieb den Brandqualm zeitweise in Richtung Weiche, Harrislee und Handewitt und sorgte dort für erhebliche Geruchsbelästigungen. Der Warnradius wurde mehrfach erweitert, zeitweise war auch die Bahnstrecke Pattburg–Flensburg gesperrt.

Einsatzleiter Axel Wamser ging früh von einer längeren Einsatzdauer aus: „Wir werden sicherlich noch mehrere Stunden vor Ort sein.“ Erst gegen 23.30 Uhr konnte schließlich „Feuer aus“ gemeldet werden.


Das Unternehmen vermutet erneut Lithium-Akkus im Elektroschrott als mögliche Ursache. „Wir sind todunglücklich über die Situation und für die Anwohner tut es mir leid“, so Geschäftsführer Georg Müller.


Verletzt wurde nach bisherigen Informationen niemand.


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