Farbeimer-Unfall bei Schuby: Mysteriöse rote Spur überzieht die B201
- Nico Hessel

- 10. Mai
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Eine rote Farbschicht zog sich am Mittwoch - 15.04.26 - auf mehreren Hundert Metern Länge über die B201 zwischen Schleswig und Schuby. Der Verursacher der Verunreinigung ist unbekannt.
Am Ende konnte nur eine Spezialfirma mit einer Reinigungsmaschine die Verunreinigung entfernen, die sich am Mittwochnachmittag tief in die Poren des Asphalts auf der Bundesstraße zwischen Schleswig und Schuby festgesetzt hatte.
Autos fahren durch Farbe – und verteilen sie auf 200 Metern
Gegen 16 Uhr hatten Autofahrer eine rote Flüssigkeit auf der Fahrbahn in Richtung der Autobahnauffahrt bemerkt und die Polizei informiert. Bis die Beamten eintrafen, fuhren etliche Fahrzeuge durch die bis dahin unbekannte Substanz und verteilten diese auf einer Länge von rund 200 Metern über die gesamte Breite der Fahrbahn.
Um eine weitere Verschleppung der Verunreinigung zu verhindern, sperrte die Polizei die Fahrbahn und leitete den Verkehr wechselseitig über die Gegenspur vorbei. Das führte insbesondere im Feierabendverkehr zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Daher wurde auch eine Verkehrsmeldung herausgegeben, die vor der Sperrung und dem Stau warnte.
Farbbehälter stürzte vermutlich von Fahrzeug auf die Straße
Bei der Flüssigkeit soll es sich um rote Farbe, möglicherweise eine Beschichtung für Dächer, handeln. Nach Angaben der Polizei soll ein Fahrzeug vermutlich einen oder mehrere Eimer mit der Farbe verloren haben. Durch den Aufprall auf die Fahrbahn sollen die Behälter dann zerstört worden sein, sodass sich die Farbe auf der Straße verteilte. „Den Verursacher konnten wir bislang nicht feststellen“, sagte eine Sprecher der Polizeileitstelle am Abend.
Aufwendige Reinigung mit heißem Wasser und Hochdruck
Die Straßenmeisterei forderte schließlich ein Unternehmen an, das auf die Beseitigung von Verschmutzungen auf Fahrbahnen spezialisiert ist. Mit einem Reinigungsfahrzeug, das mit heißem Wasser und hohem Druck auch die Poren des Asphalts reinigen kann, wurde schließlich versucht, die Farbe wieder von der Straße zu entfernen.
Obwohl die Farbe wasserlöslich sein soll, erwies sich die Verschmutzung als äußerst hartnäckig. Mindestens drei Reinigungsdurchgänge waren nötig, bis alle Spuren verschwunden waren. Erst gegen 19.40 Uhr waren die Reinigungsarbeiten abgeschlossen und die gesperrte Fahrspur konnte wieder freigegeben werden.
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